Fast wie ein spätes Dankeschön an Millionen Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben:

„Die Rente steigt!“

Rentenerhöhung? Eher Realitätsverweigerung.

Auch dann, wenn es schwer war.

Und jetzt? 

Jetzt soll ich brav weiterzahlen – mit der Aussicht auf ein Altersleben, in dem ich jeden Cent umdrehen muss?

Die Politik nennt das „nachhaltig“. Ich nenne es zynisch.

Ich rechne.

Ich plane.

Ich versuche, mich vorzubereiten.

Aber alles, was ich sehe, ist: 

Es wird nicht reichen.

Und das, bevor ich überhaupt in Rente bin.

Wie soll das erst mit 67 werden?

Wenn ich gesundheitlich eingeschränkter bin.

Wenn ich keinen Nebenjob mehr machen kann.

Wenn ich tatsächlich auf das angewiesen bin, was mir das Rentensystem „gönnt“.

Ich sehe, wie viele über 67-Jährige kämpfen. Nicht für den Urlaub, nicht für Luxus – sondern ums Überleben.

Was für ein Hohn auf ein Lebenswerk.

Und was ist unser Lohn?

Ich bin wütend. Und ich bin enttäuscht.