
Die Prinzessin und die Unternehmerin: Eine Geschichte über Wandel und Stärke von Cerstin Rapske
Cerstin Rapske erzählt ein inspirierendes Märchen
Es war einmal in ein weit entferntes Königreich, womöglich 100.000ende Kilometer entfernt, in dem die Sonne immer golden schien und die Blumen in den prächtigsten Farben blühten. In diesem Königreich lebte eine Prinzessin namens Charlotte. Sie war nicht nur für ihre Schönheit bekannt, sondern auch für ihren scharfen Verstand und ihre unerschütterliche Neugier. Während andere Prinzessinnen in ihren Palästen lebten und auf den perfekten Prinzen warteten, träumte Charlotte von Abenteuern und der Möglichkeit, die Welt zu verändern.
Sie verbrachte ihre Tage damit, die Bibliothek des Schlosses zu durchstöbern, wo sie Bücher über Wissenschaft, Kunst und die großen Denker ihrer Zeit las. Sie war fasziniert von den Geschichten über mutige Frauen, die ihre eigenen Wege gingen und die Welt prägten. Diese Geschichten inspirierten sie, und sie begann, ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Charlotte wollte nicht nur eine Prinzessin sein, die in einem Schloss lebte; sie wollte eine Veränderung in der Welt bewirken.
Eines Tages, während sie im Garten des Schlosses spazieren ging, traf sie auf eine alte Frau, die am Wegesrand saß und Kräuter verkaufte. Die Frau hatte eine ganz besondere Ausstrahlung und schien viel über die Geheimnisse der Natur und seinen Kräften zu wissen. Charlotte setzte sich zu ihr und hörte gebannt zu, während die Frau ihr von den heilenden Kräften der Pflanzen erzählte. Diese Begegnung öffnete Charlottes Augen für die Möglichkeiten, die in der Natur lagen, und sie beschloss, mehr über Kräuter und Heilmittel zu lernen.
Mit der Zeit entwickelte die Prinzessin eine Leidenschaft für die Heilkunst. Sie begann, ihre eigenen Kräutergärten im Schloss anzulegen und experimentierte mit verschiedenen Rezepten. Die Menschen im Königreich kamen zu ihr, um Rat zu suchen, und sie half ihnen mit ihren natürlichen Heilmitteln. Die Prinzessin wurde schnell bekannt für ihre Fähigkeiten und gewann das Vertrauen der Menschen.
Doch sie wollte mehr. Sie träumte davon, eine Schule zu gründen, in der junge Frauen und Männer lernen konnten, wie sie die Natur nutzen und ihre eigenen Geschäfte aufbauen konnten. Sie wollte ihnen die Fähigkeiten und Fertigkeiten geben, um unabhängig zu sein und ihre Träume zu verwirklichen. Doch der König, ihr Vater, war skeptisch. Er glaubte, dass eine Prinzessin sich nicht mit solchen „gewöhnlichen“ Dingen beschäftigen sollte….
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Alte Weisheiten für moderne Frauen – eine Kolumne von Cerstin Rapske
21. November 2024
Alte Weisheiten für moderne Frauen
Die Bedeutung der Lehren, ihre Kraft und ihre Inspiration der nordamerikanischen Ureinwohner, für die Frauen in der heutigen Zeit
In meiner/unserer Welt, die oft von Hektik, Stress und einem ständigen Streben nach Erfolg geprägt ist, finde ich es wichtig, innezuhalten und über die Werte und Weisheiten nachzudenken, die uns umgeben. Besonders die Lehren der nordamerikanischen Ureinwohner, die oft in Harmonie mit der Natur und ihren Mitmenschen lebten, haben für uns Frauen in der jetzigen Zeit, wie ich finde, eine besondere Bedeutung. Diese Weisheiten bieten nicht nur einen tiefen Einblick in die menschliche Existenz, sondern auch wertvolle Lektionen für unser tägliches Leben.
Die Verbindung zur Natur
Eine der zentralen Lehren der nordamerikanischen Ureinwohner ist die tiefe Verbindung zur Natur. Sie betrachten die Erde nicht nur als Ressource, sondern als lebendigen Organismus, der respektiert und geschützt werden muss. Diese Sichtweise hat für uns eine besondere Relevanz. In einer Zeit, in der wir oft von der Natur entfremdet sind, können wir durch diese Weisheiten lernen, wie wichtig es ist, im Einklang mit unserer Umwelt zu leben.
Ich erinnere mich an einen sehr schwierigen Moment in meinem Leben, als ich in einem Wald spazieren ging und die Stille und Schönheit um mich herum spürte. Es war, als ob die Bäume, die Vögel und der Wind mir Geschichten erzählten. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Zeit in der Natur zu verbringen und die kleinen Dinge zu schätzen. Die Ureinwohner lehren uns, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind und dass unser Wohlbefinden eng mit dem Zustand der Erde verbunden ist. Für uns, die wir oft die Rolle der Hüterinnen des Hauses und der Familie übernehmen, so glaube ich, ist es entscheidend, diese Verbindung zu erkennen und zu pflegen.
Gemeinschaft und Zusammenhalt
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Weisheiten der nordamerikanischen Ureinwohner ist die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt. In vielen indigenen Kulturen wird die Gemeinschaft als eine erweiterte Familie betrachtet, in der jeder eine Rolle spielt und Verantwortung trägt. Diese Sichtweise kann uns helfen, die Bedeutung von Solidarität und Unterstützung untereinander zu erkennen.
In meinem eigenen Leben habe ich oft die Kraft der Gemeinschaft nicht erfahren. Ob es sich um Freundinnen handelt, die mich in schwierigen Zeiten unterstützen, oder um Frauen, die sich zusammenschließen, um für gemeinsame Ziele zu kämpfen – die Stärke, die aus diesen Verbindungen entstanden wäre, wäre unermesslich. Die Ureinwohner erinnern uns daran, dass wir nicht allein sind und dass wir durch Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung viel erreichen können. Diese Lektion ist besonders wichtig in einer Zeit, in der wir oftmals gegeneinander ausgespielt werden….
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Wir sind ständig verbunden – und trotzdem allein
Warum Nähe heute anders finktioniert, als wir glauben
Eine Kolumne von Cerstin Rapske
27. April 2024
Wir nennen es Verbindung.
Oft ist es nur Beschäftigung.
Wir tippen „Wie geht’s?“ – und hoffen, dass es unkompliziert bleibt.
Wir sind ständig im Kontakt und gleichzeitig auf Abstand.
Vielleicht ist Einsamkeit heute nicht mehr das Alleinsein.
Sondern das Gefühl, dass etwas fehlt, obwohl alles da ist.
Dieser Text blickt nicht auf die anderen.
Er schaut genauer hin – auf das, was sich leise verändert hat.
Ich sitze da – ganz normal
Ich sitze da, das Handy in der Hand – so wie viele.
Nicht, weil ich unbedingt jemandem schreiben will. Nicht, weil mir etwas fehlt.
Einfach, weil es dazugehört.
Die Kontakte sind da. Viele sogar.
Menschen aus unterschiedlichen Lebensphasen, aus Gesprächen, aus Begegnungen.
Ein Teil ist geblieben. Ein anderer ist unterwegs verloren gegangen.
Ich scrolle durch Namen, bleibe hier und da kurz hängen.
Bei manchen erinnere ich mich sofort an Gespräche, an Situationen.
Bei anderen frage ich mich kurz, wann wir eigentlich aufgehört haben, wirklich Kontakt zu haben.
Dann gehe ich weiter.
Ohne konkreten Gedanken, ohne Ziel.
Und trotzdem fällt mir etwas auf:
Man ist ständig verbunden.
Und gleichzeitig passiert erstaunlich wenig, das sich wirklich wie Verbindung anfühlt.
Kontakt ist schnell geworden – Verbindung nicht
Es ist heute nicht schwer, mit jemandem in Kontakt zu sein.
Eine Nachricht ist in Sekunden geschrieben, eine Antwort oft genauso schnell da. Man weiß, wann jemand online ist.
Man sieht, wann etwas gelesen wurde.
Man bekommt Reaktionen, manchmal sofort.
Nach außen wirkt es dicht. Fast wie Nähe. Aber wenn man genauer hinschaut, merkt man:
Geschwindigkeit ersetzt keine Tiefe.
Ein kurzer Austausch ist nicht automatisch ein Gespräch.
Und eine Antwort ist nicht automatisch echtes Interesse.
Die kleinen Gespräche im Alltag
„Alles gut bei dir?“
„Ja, passt. Und selbst?“
Solche Sätze fallen ständig.
Sie sind freundlich, sie sind höflich, sie gehören dazu.
Und sie sind nicht falsch – nur selten ausreichend.
Oft bleiben sie genau dort stehen. Man schreibt sie zwischen zwei Terminen, nebenbei, ohne viel nachzudenken.
Und genau so werden sie auch gelesen. Das bedeutet nicht, dass sie nichts wert sind.
Aber es zeigt, wie sehr sich Kommunikation verändert hat.
Nicht unbedingt schlechter.
Aber spürbar flacher.
Wir sind erreichbar – aber nicht immer präsent
Ich merke das auch an mir selbst.
Ich lese Nachrichten, während ich noch etwas anderes mache.
Ich antworte schnell, oft zwischendurch.
Manchmal öffne ich eine Nachricht, lese sie – und lege das Handy wieder weg, weil gerade etwas dazwischenkommt.
Später fällt sie mir wieder ein. Oder auch nicht.
Und irgendwann denke ich:
Ich war da – aber nicht wirklich im Gespräch.
Nicht unhöflich.
Nicht bewusst distanziert.
Einfach nicht ganz dabei. Und genau das passiert wahrscheinlich öfter, als wir es wahrhaben wollen.
Das Problem ist nicht der Kontakt
Es wäre zu einfach zu sagen, dass alles schlechter geworden ist.
Das stimmt nicht. Wir haben heute Möglichkeiten, die es früher nicht gab.
Wir können jederzeit jemanden erreichen.
Wir können in Verbindung bleiben, auch über Distanz hinweg.
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Cerstin Rapske