Das Schreiben begleitet mich, solange ich denken kann.
Schon als Kind saß ich oft am Fenster, ein Blatt Papier vor mir, und blickte hinaus in die Natur. Während andere vielleicht nur Bäume, Wolken oder Berge sahen, entstanden in meinem Kopf Geschichten, Gedanken und kleine Gedichte.
Besonders gern fuhr ich mit dem Fahrrad in den Wald. Dort kletterte ich auf Hochsitze, wartete auf Rehe, Hasen oder andere Waldbewohner und schrieb Tiergeschichten für eine Jugendzeitschrift. Oft waren die Tiere früher da als die Worte, manchmal die Worte früher als die Tiere. Doch der Wunsch zu schreiben war immer da.

Damals wusste ich noch nicht, dass mich das Schreiben ein Leben lang begleiten würde. Heute weiß ich: Es war nie nur ein Hobby. Es war meine Art, die Welt zu betrachten und ihr einen Ausdruck zu geben.
Die Texte auf dieser Seite erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Hoffnung und Abschied, von Erinnerungen, Fragen, leisen Beobachtungen und den kleinen wie großen Gefühlen des Lebens, die mich bis heute begleiten und nicht mehr loslassen.
Ich schreibe nicht, weil ich auf alles eine Antwort habe. Ich schreibe, weil Worte Brücken bauen können – zwischen Menschen, Erinnerungen und Gefühlen.
Vielleicht findest du in diesen Gedichten etwas von dir selbst wieder.
Einen Gedanken.
Eine Erinnerung.
Ein Lächeln.
Oder einen Satz, der dich noch ein Stück deines Weges begleitet.
Alles was du hier liest, stammt aus meiner Feder.

In deinem Blick
Dein Blick, er zieht mich sanft hinein,
wie ein Geheimnis, süß und rein.
Kein Wort, kein Laut, nur dieses Sehen,
das in die Tiefen meiner Seele weht.
Jeder Augenblick, so voller Magie,
wird zu einem Versprechen, wie noch nie.
In deinem Blick liegt all das Verlangen,
das uns in stillen Nächten fängt.
In deinen Augen, tief und weit,
verliere ich mich mit der Zeit.
Ein Blick, so fesselnd wie ein Fluss,
der mich entführt und nicht mehr loslässt.
Kein Wort ist nötig, kein Laut, kein Ton,
denn in deinem Blick, da find ich den Lohn.
Er spricht von Sehnsucht, von tiefem Fühlen,
von all den Wünschen, die in mir glühen.
Mit jedem Augenaufschlag, so klar,
fühl ich mich dir näher, für immerdar. ❤
Cerstin Rapske

Ich zünde eine Kerze an
Nicht, weil Weihnachten ist,
sondern weil mir etwas fehlt.
Weil mir jemand fehlt.
Weil Zeit plötzlich eine Wunde hat
und ich gelernt habe,
dass sie nicht heilt,
sondern erinnert.
Ich dachte einmal,
wir hätten noch so viel davon.
Später.
Morgen.
Irgendwann.
Heute weiß ich:
Zeit ist nichts, was man besitzt.
Sie ist etwas,
das einem kurz durch die Hände geht,
warm, lebendig
und gerade deshalb kostbar,
weil sie nicht bleibt.
Ich habe Weihnachten
nicht nur in Liedern verstanden
und nicht nur im Lichterglanz.
Ich habe es verstanden,
als mir klar wurde,
wie endlich Nähe ist.
Wie kostbar ein Blick.
Wie zerbrechlich ein „Bleib".
Und doch
ist da mehr geblieben als Schmerz.
Denn wenn ich heute eine Kerze anzünde,
dann nicht aus Tradition,
sondern aus Dankbarkeit.
Für jeden Moment,
der mir geschenkt wurde,
bevor ich wusste,
wie zerbrechlich er ist.
Vielleicht ist genau das Weihnachten:
zu lieben,
als wäre Zeit ein Wunder.
Cerstin Rapske
Solange dein Herz für mich schlägt,
werden die Sterne in Liebe sich neigen.
Solange meine Liebe zu dir strebt,
werden die Wege in Licht sich zeigen.
Solange in uns die Liebe blüht,
wird der Wind uns sanft begleiten,
solange das Glück in uns glüht,
wird es uns auf Flügeln leiten.
Solange dein Herz für mich schlägt,
wirst du mein Stern in der Nacht sein,
solange mein Herz sich für dich bewegt,
ist unser Glück in Ewigkeit erwacht. ❤
Cerstin Rapske

Liebe ist
Liebe ist in meinem Herzen, tief und weit.
Liebe überschreitet jede Grenze,
kennt keine Zeit, keinen Anfang, kein Ende,
ein Puls, der durch das Universum zieht,
der in allen Wesen lebt und blüht.
Liebe ist das Ganze,
das Eine, das uns hält.
Wir sind nur Teile davon
und doch in ihr vereint – die Welt.
Im Herzen spüren wir die Kraft,
die alles verbindet, was erwacht.
Liebe ist in uns, in dir, in mir,
und wird zu dem, was immer bleibt.
Sie spricht nicht laut, und doch so klar,
in ihrem Klang, so wunderbar.
Sie ist die Quelle und das Ziel,
das sanfte, heilsame Gefühl.
Wir sind nur Funken, winzig klein,
doch in der Liebe sind wir eins,
verweben uns zu einem Ganzen,
das durch Zeit und Ewigkeit tanzt.
So halte sie, die Liebe, fest,
denn sie ist wahr, sie ist das Beste.
Sie ist die tiefste Wahrheit hier,
das Universum spiegelt sich in ihr.
Cerstin Rapske


In deinem Sein
erwacht meine Seele
Ein Atem.
Ein Blick.
Ein Flimmern im Licht.
Und plötzlich – bist du da.
Ein Lächeln.
Ein Zittern.
Ein Flüstern im Wind.
Und plötzlich – sind wir nah.
Kein Wort.
Kein Laut.
Nur Herz an Herz.
Und alles wird wahr.
Weil du bist.
Weil ich bin.
Weil wir – wir sind.
Und so schwöre ich dir:
Ich werde die Wege hüten, auf denen du gehst.
Ich werde die Träume tragen, die du leise denkst.
Ich werde dein Licht sein in dunkler Zeit,
dein leiser Hafen, wenn das Meer in dir schreit.
Ich werde deine Hände halten,
wenn Zweifel an deinen Fenstern rütteln.
Ich werde dein Lächeln bewahren,
wenn die Tage schwer auf deinen Schultern ruhen.
Ich werde in deinen Stürmen tanzen
und in deiner Stille wohnen.
Ich werde bleiben,
nicht aus Versprechen,
sondern aus Liebe.
Weil du bist.
Weil ich bin.
Weil unser Wir
eins geworden ist.
Cerstin Rapske

Der Tanz der Schmetterlinge
Unsterblich bin ich nicht,
doch aus Fleisch und Blut wie du.
Gefangen in deinem Blick
raubst du mir fast den Atem,
ein Funke deiner Nähe
lässt mich still und staunend verharren.
Mein Herz schlägt wie wild.
Gehalten in deinen Armen
fühle ich Glück,
wie ich es nie zuvor gekannt habe.
Tausende Schmetterlinge erheben sich,
tanzen wirbelnd durch meine Seele.
Verliebt zu sein,
das schönste aller Gefühle,
ein Zauber, der die Welt auf den Kopf stellt,
weil plötzlich du da bist,
der eine Mensch,
der alles verwandelt.
Und wenn Liebe dich trägt,
fühlt sich die Zeit schwerelos an,
und alles, was bleibt,
ist dieses Glück,
in den Armen des einen Menschen zu sein,
der dein Herz zum Leuchten bringt.
Cerstin Rapske

Zwischen Atem und Ewigkeit
Unsterblich bin ich nicht,
doch aus Fleisch und Blut wie du.
Gefangen in deinem Blick
raubst du mir fast den Atem,
und für einen stillen Moment
vergisst mein Herz die Zeit.
Als hätte die Welt aufgehört,
sich weiterzudrehen,
als gäbe es nur noch dieses Jetzt,
getragen von deiner Nähe.
Deine Berührung
ist mehr als nur ein Gefühl,
sie ist ein Versprechen,
das leise durch meine Seele zieht.
Und irgendwo zwischen
dem ersten Blick
und diesem einen Atemzug
beginnt etwas,
das größer ist als wir.
Vielleicht nicht für immer,
vielleicht nicht unendlich,
doch stark genug,
um uns vergessen zu lassen,
wie vergänglich wir sind.
Cerstin Rapske
Gefühle
Gefühle sind Geschenke, die wir offenbaren sollten, nicht Geheimnisse, die wir verstecken.
Gefühle sind dazu da, gehört zu werden, nicht, um in der Stille zu verhallen.
Gefühle sind wie Licht: Sie sollten strahlen, nicht im Schatten verweilen.
Gefühle sind wie Blumen, sie brauchen Licht und Aufmerksamkeit, um zu gedeihen.
Gefühle sind wie Wellen: Sie müssen fließen, um ihre Kraft zu entfalten.
Gefühle sind der Schlüssel zu unseren Herzen; nur wenn wir sie zeigen, können sie wirklich wirken.
Gefühle sind der Ausdruck unserer Seele; sie sind der Herzschlag des Lebens.
Cerstin Rapske

Ein Sonntag voller Liebe
Die Sonne blinzelt sanft herein,
verzaubert still das Morgensein.
Ein leiser Wind, ein Kaffeeduft,
die Liebe liegt in warmer Luft.
Die Welt scheint heute still zu stehn,
kein Hetzen, Müssen, Weitergehn.
Nur du und ich, ein Augenblick,
ein zarter Kuss, ein kleines Glück.
Gemeinsam träumen, lachen, sein,
im Herzen leicht, die Seele rein.
Ein Tag, der nichts als Liebe spricht,
ein Licht in unserem Lebenslicht.
So halt mich fest und bleib ganz nah,
der Sonntag wird mit dir ein Traum.
Denn was ich brauch, bist du allein,
nicht nur heute, sondern an jedem Tag.
Cerstin Rapske


Finde einen Menschen, der dich wirklich sieht
Finde jemanden, der in deinen Augen die Welt erkennt,
der dich in deinen dunkelsten Momenten hält
und in den hellen Zeiten an deiner Seite tanzt.
Jemanden, der dich mehr schätzt, als du je für möglich gehalten hast,
der für dich da ist, auch wenn der Weg steinig wird,
und der niemals aufgibt, an deiner Seite zu stehen.
Finde jemanden, der deine Stärken und Schwächen gleichermaßen liebt,
der sich in deiner Nähe sicher fühlt
und dein Glück zu seinem macht.
Jemanden, der dich mit jedem Atemzug versteht,
dich respektiert
und dir die Freiheit gibt, du selbst zu sein,
während er dich aufrichtig und tief liebt.
Cerstin Rapske
Ein Ort, an dem mein Herz sein darf
Wenn ich ehrlich bin, wünsche ich mir einen Ort, wo ich auch mal schwach sein darf.
Jemanden, der auf mich zu kommt, wenn es mal nicht so läuft und mich mit einem Lächeln in seine Arme schließt und sagt:“Wir schaffen das.“
Jemanden, mit dem ich alles ausdiskutieren kann und mich danach nicht noch schuldig fühle.
Jemanden, der mich auffängt, ob recht oder unrecht und mir Sicherheit gibt.
Jemanden, der wie ich fehlbar ist, aber aus seinen Fehlern lernt.
Jemanden, der um mich kämpft, weil ich die Eine bin, die er bedingungslos liebt.
Jemanden, der bei mir sein möchte und nicht muss.
Jemanden, auf den ich bauen und vertrauen kann.
Jemanden, der mich niemals belügt, wo Ehrlichkeit noch zählt…wo ich nicht sagen muss, ich habe mich in diesem Menschen getäuscht.
So eine Liebe wünsche ich mir!
Cerstin Rapske


Herz in der Nacht
Ich trage mein Herz, gedankenversunken,
verträumt wandere ich durch die Zeit.
Die Schatten der Sorgen, leise versunken,
und in der Dunkelheit umhüllt mich die Liebe, unendlich und weit.
Mit Liebe halte ich es fest, so rein und klar,
wie einen kostbaren Schatz, der nie vergeht.
Die Sterne flüstern von Sehnsucht und Licht,
erzählen von einer Liebe, die tief in mir lebt und besteht.
Ein Flüstern der Träume, ein sanfter Altar.
In der Dunkelheit, wo der Geist sich entfesselt, erblühen die Träume,
die nur das Herz versteht.
Sie umarmen mich leise, sanft und echt,
bis der Morgen die Stille
behutsam neu belebt.
Cerstin Rapske

Gedanken
Ich bin nicht der Klang, den du hörst,
nicht das Bild, das du in mir siehst.
Ich bin die Stille zwischen den Tönen,
die Gedanken, die im Dunkeln fliehen.
Ich bin das, was du in dir fühlst,
obwohl du mich nicht berühren kannst.
Ein Hauch, ein Flimmern, ein sanftes Sehen,
ein Echo, das in deinem Innern tanzt.
Nicht fest, nicht greifbar, doch stets bei dir,
im Wind, im Regen, im Schweigen hier.
Ich bin das Gefühl, das du nicht verstehst,
die Tiefe, die du in dir trägst.
Cerstin Rapske
Manchmal gibt es Tage
Manchmal gibt es Tage, da liegt eine seltsame Schwere auf der Seele, als würde etwas in mir leiser werden als sonst.
Ich bin da, und doch mit einem Teil meiner Gedanken weit fort.
Dann gibt es diese Tage, an denen etwas Vertrautes näher rückt als sonst, und das Herz sich erinnert, ohne ein Wort zu sagen.
An solchen Tagen möchte ich nichts erzählen müssen.
Nicht stark sein.
Nicht so tun, als wäre alles in Ordnung.
Ich möchte keine klugen Worte.
Keinen Trost, der etwas reparieren will. Ich möchte einfach nur in den Arm genommen werden.
Ganz still.
Ganz fest.
So, als dürfte ich für einen Moment alles ablegen, was mich innerlich schwer macht.
Manchmal braucht es keine Gespräche.
Nur einen Menschen,
der bleibt,
ohne zu fragen.
Der mich hält, während ich für einen Augenblick einfach traurig sein darf und mir sagt:
Ich bin da. Du musst gerade gar nichts.
Und das ist manchmal die zärtlichste Form von Trost, wenn ein Mensch nicht versucht, den Schmerz kleiner zu reden, sondern einfach da ist.
Cerstin Rapske

Verwurzelt im eigenen Sein
Eine Frau, sie lebt im Gleichgewicht,
zwischen Sanftmut und der Sicht.
Sie trägt das Leben voller Stolz,
ihre Wurzeln stark, wie Äste weit,
geworden aus dem Leid, der Zeit.
In ihrem Innern, kräftig und weise,
fließt die Kraft wie eine Reise.
Mit Stärke, die der Wind nicht bricht,
versteht sie, was wahre Freiheit ist.
Denn wahre Stärke wächst im Sein,
geerdet wie der älteste Baum, so rein.
So trägt sie ihren Weg mit Stolz,
ihr Selbstvertrauen tief wie ein Baum.
So wächst sie weiter, stark und frei,
wie Bäume in der Ewigkeit.
Mit jedem Schritt, so fest, so klar,
erblüht ihr Mut, Jahr für Jahr.
Sie geht durchs Leben, unbeirrbar,
wie der Baum, der sich verneigt,
doch niemals fällt und immer schweigt.
Während Sturm und Regen toben,
steht sie, geerdet, stolz und klar.
Und ihr Selbstbewusstsein, wie ein Stern,
führt sie durch Dunkelheit, so fern.
In ihren Wurzeln, tief und fest,
ruht die Stärke, die sie nie verlässt.
Cerstin Rapske
