Ein Liebesbrief an McLeods Töchter
… eine Serie, die nicht nur mein Herz berührt hat, sondern ein Stück meiner Seele geworden ist.

Autorin Cerstin Rapske vor einer Rinderweide in Westernlook

Ich träumte mich dorthin:

Denn McLeods Töchter war für mich nie einfach nur eine Serie.

Sie war ein Gefühl.

Ein Lebensgefühl.

So seltsam das klingt: Ich war noch nie in Australien. Aber Drovers Run fühlte sich wie meine Heimat an.

Claire McLeod – allein ihr Name war für mich wie ein Felsen. Stark. Unverrückbar.

Weil sie mir so vertraut war. So nah.

In ihr erkannte ich mich. In ihrer Sehnsucht. In ihren Fragen.

Vielleicht bin ich eine Mischung. Ein wenig Claire. Etwas Tess. Und ein Hauch Stevie, mit roten Haaren, ungezähmtem Geist und diesem inneren Feuer.

Ohne Worte.

Mit Blicken.

Mit Händen, die zupackten – und Herzen, die offen blieben.

Das war Leben.

Mein Leben, mit anderen Farben gemalt.

Mich erinnern.

Fühlen.

Träumen.

Und lieben, was war.

Es war eine Lehrmeisterin.

Eine Begleiterin.

Ein Spiegel.

Eine Freundin.

In meinem Herzen.

In dem, wie ich über Freundschaft denke.

Über Heimat.

Über Mut.