Die Mondhüterin Elira – Das Geheimnis der geraupten Erinnerung

Die Mondhüterin Elira mit langen roten Haaren und einem leuchtenden Zauberstab in einem geheimnisvollen Wald unter einem strahlenden Vollmond und funkeldem Sternenhimmel.

Und welche Wahrheit wartet darauf, endlich wiederentdeckt zu werden?

Das dunkle Fenster

Es gibt Nächte, in denen der Wald nicht schweigt.

Ausgerechnet dieses eine.

Die Mondhüterin Elira mit ihren roten Haaren auf dem weg zu einem geheimnisvollen Schloss im Mondlicht. Neun Fenster leuchten, während das zehnte Fenster dunkel bleibt.

Neun Fenster leuchteten.

Eines war dunkel.

Ein Wolf.

Groß. Regungslos.

„Du hast lange gebraucht“, sagte eine Stimme.

„Nicht in deiner Welt. Nur dort, wo der Zauber alt genug ist, um Wahrheit nicht mehr verstecken zu müssen.“

„Warum bist du hier eingesperrt?“

„Weil ich einst an deiner Seite ging.“

„Bevor man dich in die Menschenwelt schickte, warst du nicht allein. Ich war dein Wächter, dein Begleiter, dein Schatten auf allen Wegen. Als die Mächte des Schlosses auseinanderbrachen, hat man mich hier gebunden. Und dich hat man alles vergessen lassen.“

„Nur durch Erinnerung.“

„Dann erinnere dich mit dem Herzen.“

„Skiorr.“

„Jetzt weißt du wieder, wer ich bin“, klang seine Stimme in mir.

Die Mondhüterin Elira verlässt gemeinsam mit dem befreiten, blaue-silbern schimmernden Wolf Skiorr das geheimnisvolle Schloss. Seite an Seite beginnen sie ihren gemeinsamen Weg im Mondlicht.

Skiorr war frei.